„KISS“ steht für Kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung oder englisch
Kinematic imbalances due to suboccipital strain.
Es handelt sich hierbei um meist schmerzhafte reflektorische Muskel-verspannungen, die durch die Kopfgelenke (obere Halswirbelsäule)
ausgelöst werden und die häufig mit einer Fehlhaltung oder Fehlstellung vergesellschaftet sind. Die Patienten sind Neugeborene
und Säuglinge. Das bedeutet, dass die Babys eine deutliche „Schiefheit“ des Kopfes und des ganzen Körpers haben. Diese kann
entweder eine Abweichung nach rechts oder nach links sein, aber auch ein massives Durchstrecken nach hinten gehört dazu.
KIDD steht für „Kopfgelenk induzierte Dysgnosie und Dyspraxie“
Dysgnosie bedeutet die Unfähigkeit, Gelerntes zu reproduzieren.
Dyspraxie bedeutet eine Koordinations- und Entwicklungsstörung, bei der es zu fein- und grobmotorischen Störungen kommt.
Es bestehen Fehlstellungen und Blockaden der oberen Halswirbelsäule (Kopfgelenke), die Auswirkungen auf den gesamten Organismus genommen haben.
Eine Skoliose ist eine Fehlstellung der Wirbelsäule, die gekennzeichnet ist durch eine seitliche Verbiegung mit Verdrehung der einzelnen Wirbelkörper. In über 90% der Fälle findet man keine Ursache und man spricht dann von einer idiopathischen Skoliose. Diese Form der Skoliose hat vor allem im Kindes- und Jugendalter eine Bedeutung.
Während zunächst keine Beschwerden auftreten, wird die Skoliose bei Kindern häufig zufällig entdeckt. Aufgrund der dauerhaften Fehlstellung können aber vermehrte Abnutzungen entstehen, die dann im höheren Lebensalter erhebliche Beschwerden machen können.